Pekka - Ü8

Obedience

Pekka - Hürdenapport

Nikki - Box

Obedience

Nikki - Box

Pekka - Geruch

Obedience

Pekka - Geruchsidentifikation

Pekka - Geruch

Obedience

Nelly - Fußarbeit

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“Am Obediencesport fasziniert mich die aus der klein­schrit­ti­gen Ausbildung der Hunde ent­stehen­de Perfektion.”

Petra Kosok

Petra Kosok

Übungsleiter Obedience

Was genau ist

Obedience

Wörtlich übersetzt bedeutet Obedience Gehorsam

Tatsächlich wird dieser Ausdruck der Sportart aber nicht ganz gerecht. Obedience zeichnet sich durch Arbeitsfreude, Motivation, Teamwork, Perfektion und Eleganz aus.

Ein guter Obedience-Hund muss nicht arbeiten, er will arbeiten.

Ein großer Unterschied zu anderen Hundesportarten besteht darin, dass der Hundeführer von einem Ringsteward durch die Prüfung geführt wird. Der Steward legt das Laufschema für die Leinenführigkeit und die Freifolge sowie den gesamten Ablauf der Prüfung fest. Das bedeutet, dass der Hundeführer erst während der Prüfung erfährt, welche Übungen wie zu absolvieren sind.

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swhv Imagefilm Obedience

Leistungsklassen:
Obedience-Prüfungen werden in den Leistungsstufen Klasse Beginner, Senioren, Klasse 1, Klasse 2 und Klasse 3 durchgeführt.

Die Durchführung in der Beginnerklasse und der Seniorenklasse werden in der VDH-Obedience Prüfungsordnung (VDH-OB PO) geregelt. Die Klassen 1, 2 und 3 unterliegen dem FCI-Reglement.

Geschichte:
Wie auch andere Hundesportarten stammt Obedience aus Großbritannien. So um 1951 wurde diese Sportart das erste Mal dem Publikum vorgestellt.
In Deutschland wurde die erste Prüfungsordnung am 01. Juli 2002 veröffentlicht, 2004 fand die erste Deutsche Meisterschaft statt, die nun jährlich ausgeführt wird.

Wer kann Obedience machen?
Vom Grundsatz her, ist jeder Hund geeignet, unabhängig vom Alter und Größe, da bei der Bewertung auf die Besonderheiten des Hundes und der Rasse Rücksicht genommen wird. Im Gegensatz zu vielen anderen Hundesportarten ist Obedience auch behinderten Menschen zugänglich. Es gibt beispielsweise Rollstuhlfahrer, die diesen Hundesport betreiben. Die einzige Voraussetzung die der Hund braucht, ist eine erfolgreich abgelegte Begleithundeprüfung. Hierfür ist das Mindestalter 15 Monate.

Übersicht

Übungen der einzelnen Klassen

Die Startberechtigung für die nächsthöhere Klasse wird durch eine mit vorzüglich bewertete Prüfung in der niedrigeren Klasse erreicht

Beginner

Übungen

Übung 1-3 sind Gruppen­übungen

  • Verhalten gegenüber anderen Hunden
  • Stehen und Betasten
  • Ablage in der Gruppe
    (2 min mit Sichtkontakt)
  • Freifolge
  • Sitz oder Platz aus der Bewegung
  • Voraussenden in ein Quadrat 10 m
  • Abrufen aus dem Quadrat 20 – 25 m
  • Apport auf ebener Erde 5m
  • Kontrolle auf Distanz 3 m
    (2 Wechsel, Sitz-Platz)
  • Um eine Pylonengruppe herum schicken 5 m
  • Gesamteindruck

Senioren

Übungen

  • 2 Minuten Liegen in einer Gruppe, HF außer Sicht des Hundes
  • Freifolge
  • Abrufen mit Steh
  • In ein Quadrat schicken mit Platz und Abrufen
  • Steh und/oder Sitz und/oder Platz aus der Bewegung
  • Apportieren mit Richtungsanweisung
  • Um eine Pylonengruppe herum schicken
  • Identifizieren
  • Distanzkontrolle
  • Gesamteindruck

Klasse 1

Übungen

  • 1 Minute sitzen in einer Gruppe, Hundeführer in Sicht
  • Freifolge
  • Steh, Sitz oder Platz aus der Bewegung
  • Abrufen 20 – 25m
  • In ein Quadrat schicken 15m
  • Distanzkontrolle
  • Apportieren über eine Hürde
  • Um eine Pylonengruppe herum schicken 5 m
  • Gesamteindruck

Klasse 2

Übungen

  • 2 Minuten Liegen in einer Gruppe,
    HF außer Sicht des Hundes
  • Freifolge
  • Steh und/oder Sitz und/oder Platz aus der Bewegung
  • Abrufen mit Steh
  • In ein Quadrat schicken mit Platz und Abrufen
  • Apportieren mit Richtungsanweisung
  • Identifizieren
  • Distanzkontrolle
  • Um eine Pylonengruppe herum schicken,Steh oder Platz und Richtungsapport über einen Sprung
  • Gesamteindruck

Klasse 3

Übungen

  • 2 min Sitzen in der Gruppe ohne Sichtkontakt
  • 1 min Liegen in der Gruppe in Sicht mit Abrufen
  • Freifolge
  • Steh, Sitz und Platz aus der Bewegung
  • Abrufen mit Steh und Platz
  • Voraussenden in ein Viereck
  • Richtungsapport
  • Um eine Pylonengruppe herum schicken, Steh/Sitz oder Platz und Richtungsapport über einen Sprung
  • Geruchsunterscheidung aus 6-8 Gegenständen
  • Distanzkontrolle

Die aktuelle Prüfungsordnung kann hier heruntergeladen werden.

Sportbereich Obedience

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